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Auslandseinsatz Österreich: Skifreizeit 2005
Es waren einmal 36 wackere Kommunenbewohner, die sich auf eine waghalsige Expedition einließen. Sie begaben sich auf die Suche nach dem mysteriösen Ort Piösmes im lieblichen Pitztal.
Ihre Mission:

 + Sich innerhalb einer Woche zu den "Schrecken der Pisten" in sämtlichen dortigen Skigebieten zu 
    entwickeln
 + Vernichtung aller im Luxuswohnheimauto perfekt verstauten flüssigen und nicht-flüssigen
    (Über-)Lebensmitteln
 + Förderung zwischenmenschlicher Beziehungen

ImageDie Kommandozentrale im unauffälligen Fachwerkstil, Deckname "Marienstübchen", war für die Mission perfekt ausgestattet: Mit Sauna, riesiger Küche, komfortablen Zweier- bis kommunikativen Mehrbettzimmer und, das wichtigste, völlig allein stehend und abgeschieden.Mission eins wurde direkt am ersten Tag in Angriff genommen. Unschuldige Fußgänger dienten als Hindernisparcours und eine Snowboarder- Invasion malträtierte den Schlepplift.

Nach diesen anstrengenden Strapazen ließen sich die ersten Kommunenbewohner um 11:30 Uhr in der nächstbesten Schirmbar nieder um noch zusätzlich ihren Einkehrschwung zu trainieren. In Gesellschaft der Schankmaid "Nicole" und dem kurzen Willi verweilten Sie bis nach Anbruch der Dunkelheit. Als hell zu dunkel und Blut zu Alkohol wurde, sah sich manch Skigenie gezwungen, die letzten Meter im Pflug zu bewältigen.

Nach diesem gelungenen Anfang war nun die zweite Mission an der Reihe, welche die Kommunenbewohner in eine Zwiebel- und eine Nicht-Zwiebel Fraktion spaltete. Die Küche wurde zum Schauplatz tränenreicher Motzduelle und gemeiner Salatintrigen.Trotz der kleinen Zwistigkeiten verarbeiteten die fähigen Köche der Truppe die umfangreichen Vorräte zu kulinarischen Höhepunkten. Auch die flüssigen (Über-)Lebensmittel konnten sich vor der Vernichtung nicht retten und wurden in allen Variationen, Kombinationen und Konzentrationen vertilgt.Die äußerst pflichtbewusste Erfüllung von Mission zwei hatte jedoch zur Folge, dass die Tugend der Pünktlichkeit litt und somit auch das Verhältnis zu den Angestellten des österreichischen Verkehrsverbandes.Trotzdem ließ sich die Truppe nicht entmutigen und verfolgte mit eiserner Verbissenheit die weitere Erfüllung von Mission eins. Sie schwärmten aus, um insgesamt drei Skigebiete, Riffelsee, Hochzeiger und den Pitztalgletscher, zu erobern.

ImageDie Eroberungszüge forderten von allen Beteiligten jedoch sportliche Höchstleistungen. Zum Glück bot da die Kommandozentrale ausreichend Möglichkeiten zur Erholung: Nächtliche Nutzung des Wellnessbereiches, musikalische Selbstverwirklichung, Schulung des Allgemeinwissens in Form von Gesellschaftsspielen und kreative Feldzüge (Bierwettnuckeln, Schneemann-"Hoch"bauen, Würstchenschnappen). Aber auch der kulturelle Austausch mit der örtlichen Zivilbevölkerung sollte nicht zu kurz kommen. Auswärtige Expeditionen führten einige Abtrünnige in die Tiefen des dörflichen Aprés-Skis, im Volksmund auch "Hexenkessel" genannt. Hier taten sich ein paar Freiwillige besonders hervor, die auf die Erfüllung von Mission drei außerordentlichen Wert legten. Alles Weitere unterliegt jedoch der strengen Geheimhaltung.

Insgesamt war der Auslandseinsatz ein durchweg gelungenes Bravourstück, von dem die Truppe zum größten Teil unversehrt und ohne nennenswerte Verluste wieder in die heimatlichen Gefilde zurückkehrte

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute in ihrer Kommune ;-)
 
 
 
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